Handbuch CoScience/Digitales Kommunizieren in der Wissenschaft

Aus Handbuch.io



Einleitung

Kommunikation ist seit jeher ein zentraler Bestandteil von Wissenschaft. Kommuniziert werden Forschungsergebnisse, aber auch Erkenntnisse aus der laufenden Forschung. Die Fachcommunity und ggf. die Öffentlichkeit zu informieren ist zentral, um die Forschung voran zu bringen und um kostspielige Doppelarbeit zu vermeiden. Nur über kommunizierte Ergebnisse kann die Fachcommunity diskutieren und sich bei den eigenen Arbeiten darauf beziehen. Die Kommunikation kann darüber hinaus der Rechtfertigung für bewilligte Forschungsgelder dienen. Gerade dieser letzte Aspekt wird in Zeiten knapper öffentlicher Kassen immer wichtiger.

Das Internet hat die Formen der Wissenschaftskommunikation deutlich erweitert und revolutioniert. Das liegt zum einen am einfachen, schnellen und direkten Zugang zu neuen Kommunikations- und Publikationstools wie Webblogs und Soziale Medien. Theoretisch kann jeder Wissenschaftler abseits der etablierten Publikationsstrukturen die eigenen Ergebnisse kostenneutral publizieren. Dies passiert im Internet in der Regel frei und für alle zugänglich sowie weitaus schneller als über Peer-Review-Verfahren.

Das liegt zum anderen an der größeren Reichweite dieser Tools, die weit über den Kreis der engen disziplinären Fachcommunity hinausreichen. Die Kommunikation ist außerdem interaktiver geworden: Über Kommentare beispielsweise können direkt und öffentlich einsehbar Rückmeldungen gegeben werden. Damit...

Zehn Aspekte der digitalen Wissenschaftskommunikation

1. Warum Wissenschaftskommunikation wichtig ist

2. Ziele für die Kommunikation definieren

3. Zielgruppen benennen

- Fachkollegen, Fachcommunity

- Forschungsförderer

- interessierte Öffentlichkeit

4. Geeignete Tools finden und einsetzen

Social media: A guide for researchers (hg. Research Information Network), Februar 2011, S. 7.http://www.rin.ac.uk/system/files/attachments/social_media_guide_for_screen_0.pdf

Mareike König, Social Media-Werkzeuge für Historiker/innen – Versuch einer Übersicht, in: Digitale Geschichtswissenschaft, 23.10.2013, http://digigw.hypotheses.org/164.

5. Kommunikation im Team

6. Interaktiv kommunizieren

7. Keine Angst vor Plagiaten

8. Vernetzen und teilen oder: das "soziale" an "Sozialen Medien" ernst nehmen

9. Wissenschaftskommunikation evaluieren

Wenke Bönisch, Social Media Monitoring für Wissenschaftler/innen, in: Digitale Geschichtswissenschaft, 1.10.2013, http://digigw.hypotheses.org/205.

10. Risiken und Grenzen der Wissenschaftskommunikation

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- Verschwimmen der Grenzen zu Privatem


Literatur und weitere Informationen

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Notizen

Techniken / Tools der Kommunikation

* Wissenschaftsblogs

* Twitter

* wissenschaftlichen Communities (Bibsonomy, ResearchGate, Mendely etc) beimessen. Facebook, Academia.edu, Research Gate


Video-Konferenzen? und IM

* skype

* Google hangout

Veranstaltungen: virtuell-analoge Formate

* Science Tweetups

* Book- Codesprints

* virtuelle Begleitung traditioneller Formate, z.B. Twittern bei Konferenzen und umgekehrt