Handbuch.io

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Kollaborative Buchprojekte auf handbuch.io

Mit der Plattform handbuch.io möchte das Open Science Lab der TIB in Hannover demonstrieren, dass wissenschaftliche Literatur heute vollständig im Web geschrieben, gelesen und verbessert werden kann. Initialprojekt ist das Handbuch 'CoScience - Gemeinsam forschen und publizieren mit dem Netz', welches vor und während der CeBIT 2014 in einem Book Sprint von 13 eingeladenen Expertinnen und Experten verfasst wurde.


Startseite zum Handbuch:

'CoScience - Gemeinsam forschen und publizieren mit dem Netz'

Weitere Buchprojekte:


Was ist handbuch.io?

Die kollaborative Schreib- und Publikationsplattform handbuch.io eignet sich insbesondere für die Umsetzung von Buchprojekten, die als sogenanntes 'Living Book' konzipiert sind. In einer solchen dynamischen Version eines Buchs können die Autoren ihre Beiträge jederzeit aktualisieren und so neueste Entwicklungen in ihrer Disziplin berücksichtigen. Des Weiteren können auch ständig neue Kapitel hinzugefügt werden.

Features der Plattform sind:

  • Einsicht in die Entstehungsgeschichte der Beiträge und damit Zitiersicherheit
  • Gewährleistung einer transparenten Qualitätssicherung
  • einfache Kommentierbarkeit durch die Leser direkt im Text (kein Login erforderlich)
  • einfache Aktualisierung durch die Autoren
  • unbeschränkter Zugang zum Volltext durch Veröffentlichung im Open Access
  • Verwendung freier, quelloffener Standard-Software für den Workflow
  • ablenkungsfreies Lesen und Schreiben im Browser    
  • automatisierte Ausgabe jeder neuen Buchversion in HTML, PDF, ODT und EPUB

Die Plattform handbuch.io basiert auf der Software MediaWiki. Die erste Version ist innerhalb von drei Monaten vor der CeBIT 2014 vom Open Science Lab aufgebaut worden. Sie wird seitdem für weitere wissenschaftliche Buchprojekte nachgenutzt. 2016 wurde die Plattform aktualisiert und um weitere Features ergänzt. Das Open Science Lab erprobt in enger Zusammenarbeit mit Scientific Communities Methoden und Werkzeuge, die für diese nützlich sind und passt sie deren spezifischen Anforderungen an. Es ist Teil des Leibniz-Forschungsverbunds Science 2.0.