Handbuch CoScience/Peer Review: Unterschied zwischen den Versionen

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Publikationsprozess ist die Qualitätskontrolle, die über das sogenannte Peer-Review-Verfahren organisiert wird. Damit ist gemeint, dass andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem jeweiligen Feld die in einer Publikation dargestellten Ergebnisse auf Validität prüfen und sie im Hinblick auf die Publikationswürdigkeit bewerten.
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In den Publikationsprozessen, die von Verlagen organisiert werden, entscheidet der Herausgeber (eventuell gemeinsam mit der Herausgeberschaft – engl. Editorial Board), welche Artikel veröffentlicht werden. Viele Konferenzenorganisatoren setzen ebenfalls Peer Review ein, insbesondere dann, wenn die Konferenzbeiträge als Sonderausgabe einer wissenschaftlichen Zeitschrift erscheinen. Bei Konferenzen entscheidet zumeist das Programmkomitee.
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Die Peer-Review-Gutachten bilden die entscheidende Grundlage für die Entscheidungsfindung, ob ein Manuskript veröffentlicht wird. Aus Gründen der Lesbarkeit wird sich nachfolgend auf das Zeitschriften-Peer-Review konzentriert.
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Geprüft wird in erster Linie, inwieweit ein Artikel zur thematischen Ausrichtung der Zeitschrift passt, inwieweit Forschungsfragen verständlich formuliert wurden und ob der Forschungsansatz der richtige ist, um die Fragen zu
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beantworten. Zudem wird die Methodik überprüft und geschaut inwieweit die
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Ergebnisse reproduzierbar sind. Auch die Originalität und Neuheit werden bewertet. Sofern mit biologischen Materialien gearbeitet wurde, werden auch ethische Aspekte geprüft. Schlussendlich wird auch die „Lesbarkeit“ dahingehend bewertet, ob der Artikel logisch aufgebaut und die Schlussfolgerungen nachvollziehbar sind. Zudem erhalten Autorinnen und Autoren idealerweise auch nützliche Hinweise zur Verbesserung ihrer Artikel.<ref><span style="font-size:11.0pt;line-height:103%;
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== Ablauf des Peer-Review ==
 
== Ablauf des Peer-Review ==
 
Zu Beginn des Peer-Review-Prozesses...
 
Zu Beginn des Peer-Review-Prozesses...

Version vom 18. September 2014, 13:13 Uhr

Ein zentrales Element im wissenschaftlichen Publikationsprozess ist die Qualitätskontrolle, die über das sogenannte Peer-Review-Verfahren organisiert wird. Damit ist gemeint, dass andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem jeweiligen Feld die in einer Publikation dargestellten Ergebnisse auf Validität prüfen und sie im Hinblick auf die Publikationswürdigkeit bewerten.

In den Publikationsprozessen, die von Verlagen organisiert werden, entscheidet der Herausgeber (eventuell gemeinsam mit der Herausgeberschaft – engl. Editorial Board), welche Artikel veröffentlicht werden. Viele Konferenzenorganisatoren setzen ebenfalls Peer Review ein, insbesondere dann, wenn die Konferenzbeiträge als Sonderausgabe einer wissenschaftlichen Zeitschrift erscheinen. Bei Konferenzen entscheidet zumeist das Programmkomitee.

Die Peer-Review-Gutachten bilden die entscheidende Grundlage für die Entscheidungsfindung, ob ein Manuskript veröffentlicht wird. Aus Gründen der Lesbarkeit wird sich nachfolgend auf das Zeitschriften-Peer-Review konzentriert.

Geprüft wird in erster Linie, inwieweit ein Artikel zur thematischen Ausrichtung der Zeitschrift passt, inwieweit Forschungsfragen verständlich formuliert wurden und ob der Forschungsansatz der richtige ist, um die Fragen zu beantworten. Zudem wird die Methodik überprüft und geschaut inwieweit die Ergebnisse reproduzierbar sind. Auch die Originalität und Neuheit werden bewertet. Sofern mit biologischen Materialien gearbeitet wurde, werden auch ethische Aspekte geprüft. Schlussendlich wird auch die „Lesbarkeit“ dahingehend bewertet, ob der Artikel logisch aufgebaut und die Schlussfolgerungen nachvollziehbar sind. Zudem erhalten Autorinnen und Autoren idealerweise auch nützliche Hinweise zur Verbesserung ihrer Artikel.[1] 

Ablauf des Peer-Review

Zu Beginn des Peer-Review-Prozesses...

Ablehnungsquoten und Neueinreichungen

Das Ergebnis des Review-Verfahrens ist...

Varianten des Peer-Review[2]

  • Single-Blind-Verfahren: Der Autor erfährt nicht, wer der Gutachter ist,
  • Double-Blind-Verfahren: Autor und Gutachter wissen wechselseitig nicht, wer der andere ist.

Anmerkungen

<references \>
  1. Weitere Informationen zu in den in diesem Kapitel angesprochenen Themen finden sich in der Broschüre: Julia Wilson: "PEER REVIEW. The Nuts and Bolts: A Guide for Early Career Researchers”. London 2012 [http://www.senseaboutscience.org/data/files/resources/99/Peer-review_The-nuts-and-bolts.pdf].
  2. Um die Lesbarkeit zu erhöhen, wird sich hier in erster Linie auf das Zeitschriften-Peer-Review konzentriert.