Marketing: Unterschied zwischen den Versionen

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sinnvoll auf dem Markt zu platzieren.

Version vom 30. Mai 2016, 10:47 Uhr

| Projekt OER

Marketing ist ein Teil der Betriebswirtschaft, auch wenn es in Non-Profit-Organisationen eingesetzt wird (vgl. Buzinkay 2007). Der Unterschied besteht jedoch darin, dass keine Unternehmensgewinne ausgeschüttet werden (vgl. ebd.).

Marketing ist ein Mix aus Produktkonzeption, Preisgestaltung, Vertrieb und Kommunikation (vgl. ebd.).

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Abbildung 1       Marketingstrategie (Buzinkay 2007)

Um ein erfolgreiches Marketing-Konzept aufzustellen, müssen Bibliotheken den technologischen Fortschritt im Auge behalten, da Technik einen sehr dynamischen Umweltfaktor darstellt (vgl. ebd.).  Bibliotheken sollten sich mit dem Such-und Nutzungsverhalten der KundInnen und der Produktentwicklungen der Konkurrenz auseinandersetzen (vgl. ebd.). Wie bei der Technik im Allgemeinen unterliegen auch Marketingtools und Strategien einem stetigen Wandel (vgl. ebd.). Entscheidend für den letztendlichen Erfolg ist das Wissen über den Markt und die Motivation und Bedürfnisse der Kunden (vgl. ebd.). Sinnvoll kann es sein, sich regelmäßig im Netz über aktuelle Trends und das entsprechenden Marktumfeld zu informieren.

Wie bei fast allen kundenrelevanten Fragen spielt eine Zielgruppendefinition eine wesentliche Rolle (vgl. ebd.).  Z.B. kann nach folgenden Aspekten eine Kundensegmentierung erfolgen (vgl. ebd.:

- demografisch

- geographisch

- ethnisch

- soziologisch

Um Zielgruppenbeschreibungen anzulegen, sollten diese Aspekte miteinander kombiniert werden, da diese schließlich dabei helfen, ein Produkt zu gestalten (vgl. ebd.). Des Weiteren lassen sich auch wichtige Hinweise ableiten:

- wie sehen die Preisvorstellungen wahrscheinlich aus?

- wie sprechen wir die Zielgruppe an?

-wie bringen wir unsere Produkte/Leistungen an den Kunden (vgl. ebd.)?

Auch wenn das Internet einen sehr entscheidenden Teil  in unserem Leben eingenommen hat, haben Menschen weiterhin soziale Bedürfnisse (vgl. ebd.). Hier ergibt sich für Bibliotheken die Möglichkeit, eine Mittlerstellung zwischen den Bereichen „Privatraum“ und „Arbeitsraum“ einzunehmen und diese besondere Stellung in ihre Dienstleistungen und Marketingstrategien miteinfließen zu lassen (vgl. ebd.). Dadurch ergeben sich wertvolle Potenziale die dafür sorgen können, dass Bibliotheken aus einem evtl. Raum der Isolation ausbrechen könnten.

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Abbildung 2       Bibliothek als „dritter Ort“ (Buzinkay 2007)

Auch wenn Marketing für viele Bibliotheken noch einen fremden Arbeitsbereich darstellt ist es unabdingbar, aufgrund des immer mehr zunehmenden Konkurrenzdrucks anderer Anbieter von Informationen, dass sie entsprechende Marketingstrategien aufstellen um ihre Produkte und Dienstleistungen sinnvoll auf dem Markt zu platzieren.